Am vergangenen Wochenende fanden in Esslingen/ Berkheim gleich 2 wichtige Wettkämpfe für die Kunstturnerinnen Württembergs statt: der international ausgeschriebene Spieth-Cup und der Schwabenpokal.
Für die KSV Hoheneck waren am Samstag beim Schwabenpokal der Altersklasse 14/15 Sandrin Ziegler aus Erdmannhausen, sowie Sina Rieger aus Freiberg und Anja Haiber aus Ingersheim am Start.
Alle drei ließen sich bereits beim Einturnen von den teilweise sehr anspruchsvollen Übungen ihrer Gegnerinnen beeindrucken und gingen deshalb etwas zaghaft an das erste Gerät. Im Laufe des Wettkampfes zeigte sich jedoch, dass alle drei Mädchen in der erst kürzlich beendeten Ligasaison große Konstanz und Sicherheit in ihren Kürübungen aufgebaut haben.
Am Ende kam Sandrin Ziegler auf einen sehr guten 7. Platz, Anja Haiber wurde Achte und Sina Rieger erturnte sich Platz 13. In einem Teilnehmerfeld, in dem alle drei Hoheneckerinnen zum jüngeren Jahrgang zählten war das eine beachtliche Leistung und Trainerin Christine Neumann war sehr zufrieden mit ihren Schützlingen.
Auch am Muttertag mussten Christine Neumann als Trainerin, Carolin Renz als Kampfrichterin und auch die junge Turnerin Mona Ziegler aus Erdmannhausen früh aufstehen, um erneut nach Esslingen/Berkheim zu fahren.
Die erst 11 Jahre alte Mona musste sich in der Altersklasse 12/13 bei Ihrem 2. Schwabenpokal den durchweg älteren Gegnerinnen stellen. Sichtlich davon beeindruckt erwischte Mona an ihrem Lieblingsgerät, dem Stufenbarren keinen perfekten Start, erhielt aber immerhin noch 7,45 Punkte. An ihrem sonst so sicheren Gerät , dem Schwebebalken zeigte die junge Turnerin dann nochmals Nerven. Beim Überschlag vorwärts und bei der ganzen Drehung musste sie das Gerät verlassen und kassierte dafür 2 Punkte Abzug. Da ihre Übung aber sonst fehlerfrei war, erhielt sie noch gute 10,15 Punkte. Danach allerdings hatte sich wohl die Nervosität gelegt und Mona zeigte am Boden eine tolle Übung. Mit zwei verschiedenen Saltis in einer Bahn und dem erst kürzlich erlernten Rückwärtssalto mit ganzer Schraube überzeugte sie die Kampfrichter und erhielt eine hohe Wertung von 11,35 Punkten. Mit einem Überschlag über den 1,25 m hohen Sprungtisch beendete Mona diesen anspruchsvollen Wettkampf sichtlich erschöpft.
Dass es am Ende auch noch zu einem Platz auf dem Podest reicht, hätte keiner von den mitgereisten Fans und auch Mona selbst nicht gedacht. Umso größer war der Jubel als Mona bei der Siegerehrung für ihren 3. Platz beim Schwabenpokal geehrt wurde und einen der begehrten Pokale überreicht bekam. Sie hat damit bei diesem Wettkampf das gleiche Ergebnis erzielt, wie im Jahr zuvor, jedoch in der schwierigeren Altersklasse. Damit unterstrich Mona ihr großes turnerisches Talent, welches von ihren Trainerinnen Ula Grebenstein und Christine Neumann seit vielen Jahren gefördert wird und wurde für ihren Trainingsfleiß belohnt.